Die Möhne verbindet die Gemeinden Niederbergheim, Allagen, Mülheim/ Sichtigvor, Waldhausen und Belecke (von links nach rechts)
BELECKE: Heilig-Kreuz-Kirche
Geschichte der Heilig-Kreuz-Kirche

Heilig-Kreuz-Kirche mit Beleuchtung
 
 
Das 1961 neu entstandene Gotteshaus wurde dem heiligen Kreuz geweiht. Um diesem heiligen Zeichen sichtbaren Ausdruck zu geben, wurde die Kirche in Kreuzform gebaut.
Die Heilig-Kreuz-Kirche trägt ihren Namen nicht nur wegen des kreuzförmigen Grundrisses, sondern führt den Beter und Betrachter an den verschiedensten Stellen dieser Kirche in die Geheimnisse des Kreuzes ein und bildet somit einen Ort, an dem die jahrhundertelange Kreuzverehrung in Belecke, die mit dem Pestkreuz und der Kreuz-Kapelle eine lange Tradition hat, fortgeführt werden konnte. 
Die Grundlinie des Kreuzgrundrisses wird durch den Weg vom freistehenden Glockenturm und dem sich anschließenden Kirchenschiff bis hin zum weiträumigen Chor gebildet. Die Sakristei mit der darüberliegenden Sängerempore und auf der anderen Seite die Marienkapelle könnte man als die Querarme des Kreuzgrundrisses bezeichnen.

In der Längsachse misst die Kirche einschließlich Turm 59,50 m, die Breite der Kirche beträgt im Kreuzarm 34 m. Am Ende der Längsachse steht ein fast runder Glockenturm, dessen Wände im Wechsel aus Betonstützen und Grünsandsteinmauerwerk bestehen. Diese Materialien prägen den gesamten Außenbau der Kirche. Der Chor ist nach Westen und der Turm nach Osten ausgerichtet, so dass sich die beiden Kirchtürme der Stadt wie Wächter gegenüber stehen. Der eine schlank wie ein Finger misst in der Höhe 52,50 m, der andere mächtig, gedrungen, im Stil der Romanik mit einer geschwungenen barocken Turmhaube.

Im Mittelschiff der Kirche finden 450 Gläubige Platz und in der Marienkapelle sind weitere 65 Sitzplätze angeordnet, so dass mit den Stehplätzen circa 700 Kirchenbesucher Platz finden können. Wichtig ist, dass von jedem Platz des Mittelschiffes und der Marienkapelle der Altarraum gut eingesehen werden kann. Gleichzeitig sind durch die Blockanordnung der Sitzbänke ein Mittelgang und geräumige Seitengänge entstanden, die ein zügiges Einnehmen und Verlassen der Plätze ermöglichen und gleichzeitig als innerkirchliche Prozessionswege genutzt werden können.

Das Geheimnis des Kreuzes als Gnadenquell der Erlösung und als Siegeszeichen österlicher Hoffnung ist Hauptdarstellungsgegenstand der künstlerischen Innengestaltung. Die Ostgiebelfensterwand zeigt, wie die alttestamentliche Heilsgeschichte vom Sündenfall an auf Christus hin, den Erlöser, zuläuft. Das dominierende Element ist die Darstellung des Stammbaumes Christi. Dieser auch bildhaft als Eingang verstandene Fensterzyklus findet seine Erfüllung in der Chorwand, die sich als Schale um den Altarbezirk legt. Da ist das Kreuz zum Siegesthron geworden.
Wie die Fensterwand über den Osteingängen dem Altarmosaik entspricht, so bilden die beiden Fensterwände rechts und links neben dem Chor eine Steigerung des Gesamtthemas dieses Gotteshauses: Passion und Erlösung. An den Wänden des Kirchenschiffes ist ein Kreuzweg. Er ist auf Kunststoffplatten mit Kalkscher Mineralfarbe gemalt. Im Fensterband der Marienkapelle leuchten auf blauem Grund die Symbole der lauretanischen Litanei auf. In der Rosette darüber thront Maria als Braut des Heiligen Geistes, umgeben von sieben Tauben als Zeichen der sieben Geistesgaben.
Die Rosette der Sängerempore will im Gesang der drei Jünglinge im Feuerofen in den Lobpreis der ganzen Schöpfung einstimmen: «Alles, was Odem hat, preise den Herrn!»
Am Altarumgang befindet sich ein Kreuz von einem Schnitzer aus Hindelang. Es ist Anziehungspunkt für stille Beter. In der Marienkapelle steht eine Marienstatue, die der Belecker Künstler Fritz Müller geschaffen hat.

 Heinrich Otten bezeichnet in seiner Arbeit „Der Kirchenbau im Erzbistum Paderborn 1930 -1975" die Zeit des Kirchenbaus um 1960 als Phase der „Zeitgemäßen Traditionsbindung". Die Heilig-Kreuz-Kirche ist ein Produkt dieser Zeit und der Architekt Heinrich Stiegemann sagte damals zum Grundkonzept dieser Kirche: „Die Gesamtgestaltung vermeidet bewusst jeden modischen Effekt. Auf das Ganze gesehen, soll dem Herrgott eine Wohnung und dem gläubigen Volk ein Feier- und Betraum geschenkt werden. 


Text: Auszug aus der Chronik Heilig Kreuz

Kirche Heilig Kreuz, Belecke
festlich geschmückt bei Prozessionen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier finden Sie eine Rückschauf auf das Jubiläum "50 Jahre Kirchweih Heilig Kreuz", das im Oktober 2011 mit einer Festwoche begangen wurde.
 
  


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